Treffen CoR-Schulen

Global denken – SMART planen – lokal handeln

Schüler*innen hessischer CLUB OF ROME Schulen für eine lebenswerte Zukunft mit den „Sustainable Development Goals“ (SDGs)
Am Mittwoch und am Donnerstag vor den Herbstferien trafen sich Schülerinnen und Schüler der hessischen CLUB OF ROME Schulen, Helene-Lange-Schule Wiesbaden, Leibnizschule Offenbach und des LOG an unserer Schule um sich mit den Sustainable Development Goals (Global Goals) auseinander zu setzen und gemeinsam Projekte für eine lebenswerte Zukunft zu planen.
Nach motivierenden Worten der Bildungsreferentin des CLUB OF ROME Schulnetzwerks, Eiken Prinz, die per Videobotschaft aus Hamburg den Auftakt zur Schüler*innenkonferenz machte, übernahmen Viktoria Lachenmeier und Jonas Witzenhausen vom SV-Bildungswerk e. V. mit einer aktivierenden Bewegungseinlage und ihrem Impulsvortrag „Warum Klimaschutz in die Schule gehört oder auch Wenn nicht wir, wer dann?“.
Anschließend begannen der Austausch und das Arbeiten in den Workshops. Während die beiden Workshops des SV-Bildungswerks unter dem Thema „Klimaschutz“ und wie Schule von Schüler*innen verändert werden kann standen, stellte der dritte Workshop das Thema „Armut und Hunger – global und national“ in den Fokus. Frau Hiltrud Köbel von der evangelischen Kirchengemeinde Issigheim stellte den Teilnehmer*innen des dritten Workshops sehr anschaulich das Problem der Armut vor Ort und das Konzept der Essensbanken dar. Mit Lebensmittelspenden hilft die Essensbank Issigheim Bruchköbeler Einwohnern, die sich aus finanziellen Gründen keine Lebensmittel leisten können. Inspiriert durch das Engagement der Essensbank Issigheim, planten die Workshopteilnehmer*innen das Projekt „The Box“ mit dem die drei CLUB OF ROME Schulen, die Arbeit von Tafeln und Essensbanken gemeinsam unterstützen wollen.
Die Workshops des SV-Bildungswerks überzeugten durch die hohe Motivation der Referent*innen, vielfältige Methoden und Projektplanung nach der SMART-Methode (Spezifisch – Messbar – Attraktiv – Realisierbar – Terminiert). Am Ende standen u. a. Projektideen zum nachhaltigen Umgang mit Papier und zur Vermeidung von Plastikmüll in der Schule, die nun weiter von der Schülerschaft vorangebracht werden sollen.
Für einen reibungslosen Ablauf der Konferenz sorgte vor allem das Orga-Team bestehend aus Cansu Kirbiyik, Naoual Lamin und Melisa Maghary. Dilara Dourmous dokumentierte den Verlauf der Konferenz mit der Kamera.
Da auch der Abend des ersten Konferenztages dem Austausch und der Unterhaltung der Teilnehmer*innen dienen sollte, übernachteten die Gäste aus Offenbach und Wiesbaden, einige Schüler*innen des LOG sowie beteiligte Lehrkräfte am Ende des ersten Tages in der nahegelegenen Turnhalle – dank eigenwilliger Beleuchtungsregelung ein erleuchtendes Erlebnis.
Am Ende der Konferenz stehen nun die weiteren Schritte um gemeinsam die geplanten Projekte und Projektideen umzusetzen.
Wir hoffen, dass die Schüler*innenkonferenz auch einen Impuls gesetzt hat, dass die Schüler*innen der drei CLUB OF ROME Schulen sich auch weiterhin regional miteinander vernetzen und Projekte im Sinne des Mottos des CLUB OF ROME Schulnetzwerks „Global denken, lokal handeln“ gemeinsam planen und durchführen.
Wir danken unserem Förderverein, der es u. a. möglich machte, dass wir die Referent*innen des SV-Bildungswerks zur Konferenz einladen konnten.

Barbara Klett und Andrea Koß

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