„Hier passiert gute Schule“
Deutscher Schulpreis-Jury verbrachte zwei Tage am LOG
Es hatte sich bereits in der Schulgemeinde herumgesprochen, dass sich das Lichtenberg-Oberstufengymnasium in Bruchköbel für den diesjährigen „Deutschen Schulpreis“ beworben hat, als vergangene Woche eine sechsköpfige Expertenjury das LOG zwei Tage lang besuchte, um sich einen anschaulichen Eindruck von der Schule zu verschaffen – denn: Erfreulicherweise hatte es das LOG zuvor unter die Vorauswahl der 20 besten Schulen Deutschlands geschafft.
Die Jury, bestehend aus den Bildungsexpertinnen und -experten Dr. Christian Bock, Silke Donnermeyer, Prof. Dr. Susann Gessner, Prof. Dr. Michael Grosche, Dr. Dana Tegge (Robert Bosch Stiftung) sowie Michael Brenner (Heidehof Stiftung), führte am ersten Besuchstag intensive Gespräche mit der Schulleitung sowie Elternvertretern und außerschulischen Partnern des LOG, darunter die Bruchköbeler Bürgermeisterin Sylvia Braun, Jannik Marquart (Schuldezernent Main-Kinzig-Kreis) und Ute Pulver für den Unternehmerworkshop.
Am zweiten Tag standen Unterrichtsbesuche und Hospitationen im Vordergrund. Hier konnte das LOG zeigen, was es zu bieten hat, nämlich unter anderem eine breite Auswahl an unterrichtsbezogenen Projekten. Gezeigt wurden etwa das Mausefallenkatapult-Projekt (Physik), Tandemprojekt, die Abiturvorbereitung (Biologie), die Go and Grow-Lernbegleitung zur Steigerung der Englisch-Kompetenz, das Fitnessstudio V8 als außerschulischer Lernort im Sportunterricht oder die Schach AG. Daneben wurde aber auch der Regelunterricht begutachtet. Fast überall ging an diesem Tag einmal die Tür auf und ein oder mehrere Jurymitglieder verfolgten für eine Weile das Unterrichtsgeschehen. Darüber hinaus führte die Jury ebenfalls intensive Gespräche mit ausgewählten Schülerinnen und Schülern sowie einer Gruppe von Lehrkräften.
Worauf legte die Jury besonderen Wert? Laut Eigenaussage waren dies unter anderem die Aspekte Unterrichtsqualität, Leistung, Schulklima, Umgang mit Vielfalt und Verantwortung. Und welche Chancen hat das LOG, wollte man natürlich im anschließenden Pressegespräch wissen. Klar, dass sich die Jury hier bedeckt hielt, dennoch geben Äußerungen wie: „Wir haben gute Schule erlebt“ oder „Hier findet ein intensives Abholen der Schüler in Jahrgangsstufe 11 statt“ Anlass zu berechtigtem Optimismus.Ob das LOG eine Runde weiterkommt und somit mit 14 weiteren Bewerbern am 29. September nach zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen wird, entscheidet sich Mitte Juni.



