Wenn man schwachen elektrischen Strom (etwa 5-10 V; nicht mit Starkstrom experimentieren! Lebensgefahr!)
in Wasser leitet, stellt man fest, dass sich an den Elektroden Gasbläschen bilden (als Katalysator
säuert man das Wasser etwas an). Um die Sache
genauer zu untersuchen, kann man die Vesuchsanordnung mit dem Hoffmannschen Zersetzungsapparat verwenden:
Anfangs sind die Röhren über den Elektroden vollständig
mit Wasser gefüllt. Wenn die Elektrolyse läuft, füllen sie sich allmählich mit Gas.
Am Pluspol bildet sich Sauerstoff, am Minuspol Wasserstoff. Man kann das feststellen, indem man mittels der
Hähne ein wenig Gas abzapft und untersucht.
Merkwürdig ist dabei – und das weist auf das Postulat 4 voraus –, dass das entstehende Wasserstoffvolumen stets doppelt so groß ist wie das Sauerstoffvolumen. Die Massen verhalten sich wie 1 : 8.