Frankreichausflug: Paris!

Bonjour, liebes Reisetagebuch,

am Donnerstag, den 24.08.2017, traten wir – das sind: Andrea, Antonia, Nina, Julia, Keelin, Marion, Emma, Nikola, Timo und Adrian – aus den Q3-Französischkursen von Frau Hix um 6:24 Uhr unsere dreitägige Mini-Studienfahrt in die französische Hauptstadt an. Gesagt, getan, saßen wir ca. fünf Stunden im ICE, nachdem wir unfreiwillig einen kleinen Zwischenstopp am ***** der Welt eingelegt hatten. Einem besonders gut gelaunten Schaffner gelang es, uns dennoch gut zu unterhalten.
In Paris angekommen, wurden wir erstmal von herrlichen, stadttypischen Düften erschlagen. Zu Fuß sind wir zur Jugendherberge „Generator“ (sehr zu empfehlen) gelaufen, von wo aus wir uns gleich auf den Weg zur Île de la Cité machten. Dort angekommen gab es dann auch schon die ersten Crêpes, die wir vor der Kathedrale Notre-Dame verspeisten. Das Wetter war perfekt, wie die Stimmung. Nach einem Spaziergang durch die Innenstadt bewunderten wir noch am selben Abend den Eifelturm und machten eine Bootstour auf der Seine, die uns das Nachtleben des Pariser Ufers zeigte: viele Menschen, die tanzten, picknickten oder einfach spazieren waren.

Am Freitagmorgen haben wir im Hostel typisch französisch Baguette, Crossaint und Pain au Chocolat gefrühstückt. Das Gewitter hielt uns ein wenig länger dort fest als geplant. Als wir uns dann endlich raus trauten, führte unser Weg zum Arc de Triomphe bei Charles de Gaulle-Étoile und danach auf eine individuelle Erkundung des Stadtzentrums. Später trafen wir uns am Tour Montparnasse wieder, von dessen Dachterrasse wir den Ausblick auf die komplette Stadt genießen konnten.
Von gefühlt über den Wolken ging es dann unter die Straßen von Paris: die Catacombes. Gespannt liefen wir ca. zwei Kilometer in unterirdischen Gängen, wo die eine Hälfte der Gruppe ihren französischen Wortschatz auf die Probe stellte und Steintafeln zwischen den sortierten Knochenstapeln ins Deutsche übersetzte. Die andere Hälfte konnte sich unbemerkt einer Führung auf Englisch anschließen, wobei sie unter anderem von einem illegalen Kino in den Katakomben, welches von heute auf morgen verschwand, erfuhr.
Sehr hungrig machten wir uns danach gemeinsam auf den Weg in unser absolutes Lieblingsrestaurant (Vorsicht Ironie!). Wenigstens wurden hier Schnecken probiert. Ein kleiner Spaziergang zur Basilika Sacré-Coeur half uns beim Verdauen. Zum Glück konnte der steilste Teil des Weges mit der Furniculaire-Bahn bewältigt werden. Später ließen wir den Abend noch in einer französischen Bar ausklingen.

Am nächsten und letzten Morgen mussten wir erstmal Koffer packen, damit wir pünktlich auschecken konnten. Gemeinsam verließen wir das Hostel und fuhren zum Place de la Bastille. Von dort aus liefen wir zu einem wunderschönen Park, dem Place des Vosges, in dem wir etwas entspannen konnten, während wir das französische Treiben im Park beobachteten. Anschließend machten wir uns auf den Weg zu einer der besten Bäckereien der Stadt, der Boulangerie Madame, wo wir uns Proviant für die Heimreise bzw. das zweite Frühstück holten. Nach einer Abschlussrunde bei herrlichem Wetter im Jardin du Luxembourg ging es zurück Richtung Gare de l’Est und in die Heimat.

Mehr Details bekommt ihr nicht, da unser Motto Folgendes war: „Was in Paris passiert, bleibt in Paris!“

An dieser Stelle nochmal eine großes, herzliches Dankeschön an Frau Hix, die uns die Reise überhaupt ermöglicht und auch komplett geplant hat! Und auch nochmal Danke an die gesamte Gruppe für die unvergessliche Zeit in Frankreichs Hauptstadt.
(Julia Clement und Adrian Rivero Flores)

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